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Ferdinand de Lesseps ArtikelBuch-Tipp: Das Orakel von Port-Nicolas. Chronologie Ich lese gerade das erste Buch von Fred Vargas "Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord". Und bin total begeistert!!!!!!
Ich möchte aber noch keine Bewertung für das Buch abgeben sondern lediglich anmerken, dass die Chronologie die hier veröffentlicht wurde so nicht richtig ist.
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord 1991
Im... Ferdinand, vicomte de Lesseps (* 19.11 1805 in Versailles; †7.12 1894) französischer Diplomat und Ingenieur und war, wenn auch nicht der Planer, so doch der Erbauer des Suezkanals.
Er betrat 1825 die diplomatische Laufbahn als Attaché des Generalkonsuls zu Lissabon, arbeitete 182?-28 in der Handelsabteilung des Ministeriums des Äußeren und ging 1828 als Konsulatsattaché nach Tunis, 1832 als Konsul nach Kairo, wo er bis 1838 blieb.
Seitdem verwaltete er nacheinander die Konsulate zu Rotterdam, Málaga und Barcelona und wurde in dem April 1848 zu dem bevollmächtigten Minister der Republik Frankreich in Madrid ernannt. Zu Anfang 1849 wurde er in außerordentlicher Mission nach Rom gesandt.
Dort suchte er ein freundschaftliches Einvernehmen zwischen der dortigen provisorischen Regierung und Frankreich anzubahnen. Die französische Regierung, zur gewaltsamen Unterwerfung Roms unter die päpstliche Herrschaft entschlossen, verleugnete ihn aber und rief ihn ab, weshalb er seinen Abschied nahm.
Auf Einladung des Vizekönigs Said Pascha begab er sich 1854 nach Ägypten, wo er den Plan einer Kanalisierung der Landenge von Suez entwarf und, nach dem er in einer besondern Schrift ("Percement de risthme de Suez", 1856, mehrere neue Ausgaben) die Ausführbarkeit und den großen Nutzen des Unternehmens nachgewiesen, nicht ca. den Vizekönig von Ägypten, sondern auch die Geschäftswelt in Frankreich, Italien und Österreich dafür zu gewinnen wußte.
Hierauf veranstaltete er 1855 in Paris eine Versammlung der berühmtesten Ingenieure Europas und war 1856 zu dem Dirigenten des Kanalbaues ernannt.
Trotz der von England demselben in den Weg gestellten diplomatischen Schwierigkeiten forderte Lesseps 1858 zu Geldzeichnungen auf, erhielt in Frankreich 200 Mill. Frank gezeichnet und ließ daraufhin, in dem Februar 1859 nach Ägypten zurückgekehrt, die Arbeiten beginnen, die nach Überwindung mannigfacher Hindernisse, nach dem eine fernere Summe von 100 Millionen Franken beschafft worden, am 15.08 1869 mit der glücklichen Durchführung des Riesenwerks endeten.
Er veröffentlichte darüber: "Lettres, journal etdocuments à l'hlstoire du canal de Suez" (1875-79, 4 Bde.). 1879 nahm er die Anlage des Panamakanals in die Hand, wobei er jedoch scheiterte (der Kanal wurde später von den Vereinigte Staaten Amerika fertiggestellt). 1885 wurde er Mitglied der französischen Akademie.
Der eigentliche Planer des Suezkanals war der Österreicher Alois Negrelli von Moldelbe, der aber bereits 1858 verstarb und dessen Leistungen durch den Unternehmer Lesseps zeitlebens sorgfältig verschwiegen worden sind. Das mangelhafte ingenieurliche Wissen und Können wurde dann später beim Bau des Panamakanals eine der Hauptursachen der französischen Pleite und des Misserfolgs Lesseps.
Siehe auch: Lesseps'sche Migration
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